Mit zweieinhalb Jahren erkrankte meine Tochter an einer Lungenentzündung, die konventionell mit Antibiotika behandelt wurde. Auch in den folgenden zwei Wintern erging es ihr so. Nach einer operativen Entfernung ihrer Adenoide bekam sie dauerhaft Husten. Daraufhin hörte ich mich im Freundeskreis um und gelangte auf diese Weise an einen Homöopathen, der meiner Tochter helfen konnte. Ich war erstaunt über die Wirkungsweise der Homöopathie, die ich mir als Biologin nicht erklären konnte.
Aber gerade der grundlegende Unterschied zwischen dem naturwissenschaftlichen Denken und der Homöopathie mit ihrem völlig anderen Weltbild, das sich u. A. aus dem Erfahrungsschatz der Hermetik (Lehre der übergeordneten Naturgesetze) ableitet, faszinierte mich. Die Homöopathie berücksichtigt im Gegensatz zu den Naturwissenschaften die Lebenskraft, die allem Leben zugrunde liegt. Hier werden Phänomene (z. B. Asthma nach unterdrücktem Hautausschlag, Halsschmerzen gebessert durch das Essen von hartem Brot, Niesen bei Sonnenlicht) betrachtet, empirisch belegt und ernst genommen, die naturwissenschaftlich nicht erklärbar sind und deshalb ignoriert werden.
Heilpraxis Wollmann | Dr. rer. nat. Kathrin Wollmann | Flensburg
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